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Starkes Patronat für Anna Göldi

Die Anna-Göldi-Stiftung stellt ein hochkarätiges Patronat für das neue Museum im Hänggiturm Ennenda vor. Die Fachkompetenz und die politisch-kulturelle Prominenz sind wichtige Elemente für das Fundraising und die Museumseröffnung 2016.


Die Anna-Göldi-Stiftung erhält neue Gesichter. Für das Patronat des Museums im Hänggiturm haben sich sieben namhafte Persönlichkeiten zur Verfügung gestellt. «Dass wir derart hochkarätige Botschafter für unser Projekt gewinnen konnten, motiviert uns noch mehr», freut sich Projektleiter Peter Bertschinger. «Wir sind mit Hochdruck an den einzelnen Teilprojekten, die mit der Anschubfinanzierung des Kantons starten konnten. Nun geht es darum, das Fundraising für das neue Museum anzukurbeln und weitere Partner zu gewinnen.»


Patronatsmitglieder Anna-Göldi-Ausstellung sind Elisabeth Kopp, erste weibliche Bundesrätin, Dr. Otto Sigg, Historiker und Buchautor, Dr. Giusep Nay, alt-Bundesgerichtspräsident, Prof. Dr. Daniel Jositsch, Nationalrat und Strafrechtsprofessor, Ruedi Noser, Nationalrat und Unternehmer, Dr. Fritz Schiesser, ETH Ratspräsident und alt Ständerat, Gilles Tschudi, Schauspieler.


Walter Hauser und Peter Bertschinger freuen sich über das hochkarätige Patronat für das neue Anna-Göldi-Museum.

Zwei neue Stiftungsräte


Dem Stiftungsrat gehören nebst den bisherigen Mitgliedern Walter Hauser (Präsident), Peter Bertschinger (Vizepräsident), Nicole Billeter (Historikerin), Fridolin Elmer (Gemeinderat und Musiklehrer), Elisabeth Kopp (alt-Bundesrätin), Michael Schiendorfer (Fachmann Public Relations) und Andreas Schlittler (Landrat und Informatiker) neu auch Gaby Ferndriger (Verlagsleiterin) und Peter Zimmermann (Architekt) an. Der Stiftungsrat arbeitet eng und direkt mit den ausgewiesenen Profis der Raumprodukt GmbH zusammen. Ergänzt wird das Team mit einem Fachgremium unter der Leitung von Landesarchivar Dr. Fritz Rigendinger.


Menschenrechtspreis und Anna-Göldi-Führungen


Am 13. Juni 2015 hat die Anna-Göldi-Stiftung ihren Menschenrechtspreis dem ehemaligen Verdingkind und erfolgreichen Schriftsteller Turi Honegger sowie der als Jugendliche administrativ-versorgten Ursula Biondi verliehen. Der Preis ehrt damit – stellvertretend für alle Menschen, die unter behördlicher Willkür zu leiden hatten ­– zwei Persönlichkeiten, die nicht nur Opfer waren, sondern sich auch für andere engagiert zur Wehr setzten.


Ursula Bondi (links) mit ihrem Sohn in Hindelbanker Anstaltskleidung und Turi Honegger (rechts)


Seit 2015 sind auch Anna-Göldi-Führungen in Glarus im Angebot. «Die Führungen sind begehrt», verrät Stiftungsratspräsident und Anna-Göldi-Guide Walter Hauser. «Wir erhalten jede Woche Anfragen von Schulen, Vereinen und Touristen aus der ganzen Schweiz. Allein in der dritten Augustwoche werden wir über 100 Besucherinnen und Besucher durch Glarus führen», freut sich Hauser und ergänzt: «Das Mahnmal beim Gerichtsgebäude interessiert und beeindruckt die Leute jeweils besonders.»


Anna Göldi wird auch eines der Themen in der Radiosendung «Querfeldeins» sein, die heute in Rapperswil startet und bis am 14. August 2015 durch das Linthgebiet ins Glarnerland führt.


Quelle: Kanton Glarus, Medienmitteilung

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