Neue Perspektiven für die Glarner Gadenlandschaften
Der Bund unterstützt den Kanton Glarus bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Nutzungen für die Glarner Gadenlandschaften.
Im Rahmen eines nationalen Modellvorhabens sollen gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern, Gemeinden und weiteren Akteuren neue Perspektiven für heute teilweise ungenutzte Gäden entwickelt und in konkreten Testgebieten erprobt werden. Nun ist auch die Bevölkerung eingeladen, ihre Ideen einzubringen.
Ein «Gadä» ist im Glarner Dialekt die Bezeichnung für ein ländliches Nebengebäude, also ein Stall oder eine Scheune. Gäden prägen das Landschaftsbild im Glarnerland seit Jahrhunderten. Doch der Substanzverlust schreitet voran. Das soll sich mit einem Projekt ändern, bei dem sich der Bund im Rahmen der Modellvorhaben «Nachhaltige Raumentwicklung 2025–2030» beteiligt. Das Ziel besteht darin, Gadenlandschaften durch tragfähige, neue Nutzungen zu bewahren – für einen sanften Tourismus, für die Landwirtschaft und für die Region.
Weitere Informationen im Beitrag des Kantons Glarus vom 8. September 2026



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