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Energiesparmassnahmen für den Winter

Die Gemeinde Glarus hilft mit, einer möglichen Energiemangellage entgegenzuwirken. Per sofort werden unter anderem die gemeindeeigenen Liegenschaften weniger beheizt und es wird auf nicht sicherheitsrelevante Beleuchtungen verzichtet. Auch auf die Weihnachtsbeleuchtung wird verzichtet werden, es werden nun aber Ersatzmassnahmen geprüft, welche zur weihnächtlichen Stimmung beitragen sollen.


Die Gemeinde Glarus will angesichts des drohenden Energiemangels ihren Energieverbrauch möglichst tief halten. Die beschlossenen Massnahmen orientieren sich an der «Empfehlung Energiesparmassnahmen der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK)», an den Empfehlungen des Bundes und an den vom Regierungsrat bereits beschlossenen Massnahmen.


Weniger heizen und weniger Warmwasser


Die Raumtemperatur in den Gemeindeliegenschaften wie den Verwaltungsstandorten, den Schulhäusern, den Kindergärten und den Tagesstrukturen wird auf 20 Grad reduziert, jene in Treppenhäusern, Korridoren und Toiletten auf 16°C. Die Werkhöfe werden je nach Nutzung auf 12 bis 18°C beheizt. Garagen, Lagerräume, Zivilschutzanlagen, Schutzräume etc. werden nicht beheizt. Um das Eindringen von Kälte zu vermeiden, werden Storen und Rolladen in der Nacht und über das Wochenende geschlossen. Mobile Heizgeräte sind verboten. Wo betrieblich möglich wird das Warmwasser abgeschaltet. Im Übrigen wird die Wassertemperatur in den Boilern auf 58 Grad begrenzt und einmal wöchentlich auf 65 Grad erhöht.


Auch bei den Sportanlagen der Gemeinde Glarus werden Energiesparmassnahmen umgesetzt. So werden die Temperaturen in den Turnhallen und Garderoben gesenkt. Im Schwimmbad Gründli wird die Wassertemperatur um 2°C verringert, die Lufttemperatur im Bad wird auf 2°C über der Wassertemperatur angepasst.


Sensibilisierung der Mitarbeitenden

Die Mitarbeitenden werden aufgerufen, selbständig so gut wie möglich Energie zu sparen. So soll Licht nur eingeschaltet sein, wenn nötig, und Geräte und Anlagen wie Computer, Drucker usw. ausserhalb der Arbeitszeiten komplett ausgeschaltet werden. Der Standby-Betrieb von Geräten soll vermieden werden.


Ersatzmassnahmen für die Weihnachtsbeleuchtung


Der Gemeinderat hat entschieden, auf die diesjährige Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten, insbesondere, weil die Weihnachtsbeleuchtung der Gemeinde Glarus noch nicht auf eine LED-Beleuchtung umgestellt wurde. Die Gemeinde wird allerdings Ersatzmassnahmen prüfen und umsetzen, damit auf die weihnachtliche Stimmung in den Ortskernen und insbesondere im Kantonshauptort Glarus nicht verzichtet werden muss.


Umgang mit der öffentlichen Beleuchtung


Die nicht sicherheitsrelevanten Beleuchtungen werden per sofort ausgeschaltet. Auch auf die Aussenbeleuchtung von Gemeindeliegenschaften (Gemeindehäuser, Schulhäuser usw.) und ähnlichen Örtlichkeiten wird per sofort verzichtet.


Die Technischen Betriebe Glarus (tb.glarus) und die Gemeinde arbeiten seit längerer Zeit an der schrittweisen Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf die stromsparende LED-Technik. Dies bewirkt eine klare Reduktion des Stromverbrauchs. Von den insgesamt 1'893 Leuchten der öffentlichen Beleuchtung in der Gemeinde Glarus waren bis Ende 2021 bereits 1'083 auf eine LED-Beleuchtung umgestellt. Zudem haben die tb.glarus die Steuerung der öffentlichen Beleuchtung in den letzten Jahren komplett erneuert. So können die tb.glarus nun auch unterschiedliche Leistungen dynamisch steuern. Dies wird angesichts der gegenwärtigen Lage nun umgesetzt. Die tb.glarus haben die Leuchtzeiten der öffentlichen Beleuchtung um zirka 30 Minuten reduziert und leisten damit einen Beitrag zum aktiven Stromsparen.


Appell an Bevölkerung und Wirtschaft


Die Gemeinde prüft im Dialog mit Partnerorganisationen laufend weitere mögliche Massnahmen und setzt solche, wenn sinnvoll, um. Die Gemeinde Glarus bittet um Verständnis für die beschlossenen Energiesparmassnahmen und die daraus resultierenden Einschränkungen. Sie appelliert an die Bevölkerung und an die Wirtschaft mitzuhelfen, den Energieverbrauch nach Möglichkeit zu reduzieren. Die Gemeinde verweist auf die verschiedenen Spartipps des Bundes im Rahmen der Energiesparkampagne «Energie ist knapp. Verschwenden wir sie nicht


Weiterführende Informationen zur Energiemangellage finden Sie auch auf der Website des Kantons Glarus.





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