top of page

Äugstenhütte erstrahlt in neuem Glanz

Die Gäste der Aeugstenhütte erwartet im nächsten Jahr eine neue und aufgewertete Infrastruktur. Die Bauarbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Aeugstenhütte oberhalb von Ennenda werden Ende Oktober 2022 plangemäss abgeschlossen. Im Mai 2023 kann die neu renovierte Aeugstenhütte eröffnet werden. Die Gäste der Aeugstenhütte erwartet im nächsten Jahr eine neue und aufgewertete Infrastruktur.

Die Aeugstenhütte ist ein beliebtes Ausflugsziel und ein Ausgangspunkt für diverse Wanderungen im UNESCO Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona. Sie erfreut sich grosser Beliebtheit im Glarnerland und auch darüber hinaus. Damit die Aeugstenhütte auch künftig den Ansprüchen in den Bereichen Gastronomie und Beherbergung gerecht werden kann, wurde sie umfassend saniert und erweitert.


Mehr Schlafplätze und moderne Infrastruktur

Der alte Teil der Aeugstenhütte wurde auf beiden Geschossen zum Unterkunftsbereich umgebaut. Im sogenannten Massenschlag im Erdgeschoss werden neu weniger, dafür räumlich abgegrenzte Schlafplätze angeboten. Den Besucher/innen kann so mehr Privatsphäre gewährt werden. Im Obergeschoss sind drei Zimmer mit Schlafplätzen entstanden. Zwei Zimmer sind für den Hüttenwart und die Hüttenhilfe vorgesehen und ein Zimmer steht den Besucher/innen zur Verfügung. Die Aeugstenhütte verfügt neu insgesamt über 26 Schlafplätze.

Die Hütte konnte durch eine Gaststube und eine neue Küche ergänzt werden. Im östlichen Anbau ist die neue Gastronomieküche untergebracht. Im südlichen Anbau ist die schöne Gaststube für rund 34 Personen zu finden. Das Cheminée und das hölzerne Raumfutter schaffen eine gemütliche und wohlige Atmosphäre. Über den Korridor gelangt das Hüttenpersonal via eine Treppe ins Untergeschoss. In diesem Bereich sind Nasszelle, Werkstatt, Technik, Lager und Keller untergebracht.

Photovoltaikanlage zur Energieerzeugung

Auf dem Dach des Altbaus gegen Süden wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Energiespeicherung eingebaut. Dies stellt eine Stromquelle dar, die unabhängig vom bestehenden Netz im Tal funktioniert und pro Jahr rund 7'500 kWh Strom produzieren kann. Die Photovoltaikanlage liefert neben der Energie für den Hüttenbetrieb auch Strom für die Wasseraufbereitungsanlage der Aeugstenhütte.

Kosten für die Bauarbeiten liegen im Rahmen des Budgets

Das Budget von insgesamt rund CHF 2 Mio. kann voraussichtlich eingehalten werden. Dank straffer Kostenkontrolle durch die Gemeinde Glarus kann der Kostenrahmen eingehalten werden – trotz erschwerten Umständen wie der Corona-Pandemie, Preiserhöhungen und Lieferengpässen.


Nachdem die Bauarbeiten Ende Oktober 2022 abgeschlossen werden, findet im Frühjahr des nächsten Jahres die offizielle Eröffnung des Bergrestaurants Aeugstenhütte statt. Die Pachtausschreibung für die Bewirtschaftung des Bergrestaurants Aeugstenhütte ab Mai 2023 läuft zurzeit. Es haben sich bereits mehrere gut qualifizierte Interessenten für diese Pacht bei der Gemeinde beworben.




bottom of page